Es werde Licht!

Ohne Titel

Eine neue Kopflampe hat den Weg zu mir gefunden. Die Starlight von Alpidex. Sie ist etwa doppelt so groß und schwer wie die Petzl E-Lite, dafür verfügt sie aber auch über eine deutlich höhere Leuchtkraft. 165 gegen 26 Lumen. Mit Batterien bringt sie ein Gewicht von knapp 90 Gramm auf die Waage. Sie hat ein SOS Notsignallicht und eine Rettungspfeife mit an Bord. Drei verschiedene Helligkeitsstufen lassen sich per Knopfdruck einstellen. Betrieben wird sie mit drei handelsüblichen AAA Batterien. So, aber nun genug Theorie. In der Praxis merkt man den Unterschied zu meiner alten E-Lite schon deutlich. Wo man mit der kleinen Petzl nur ein wenig um sein Zelt leuchten kann, strahlt die Starlight die gesamte Umgebung aus. Im Umkreis von locker 40-50m ist es möglich Objekte sehr gut zu erkennen. Gerade mit Kind auf Tour ist die Extraportion Licht schon ganz praktisch.

Ohne Titel

Das Ausleuchten von Objekten beim Fotografieren ist nun auch ein bisschen einfacher als mit meiner alten Lampe. Das Stirnband ist innen mit ein wenig weichem Fleece gepolstert, ganz gemütlich… Gekauft habe ich die Lampe übrigens bei dein-klettershop.de, momentan gibt es da sehr viele Rabattaktionen.

Advertisements

Ab nach draussen

Momentan bin ich im südlichen Brandenburg unterwegs und nutze das gute Wetter ein wenig aus. Ausserdem teste ich ein paar neue Outdoorspielzeuge. Nächste Woche aber mehr dazu… =) Hier mal ein paar Schnappschüsse der letzten Tage. <a
pentax me, wallimex 14mm f2.8, fujichrome 100

Ohne Titel

Therm-A-Rest Trail Pro

Ohne Titel

Auf Grund der Familienvergrößerung war mal wieder eine neue Isomatte fällig. Aber eine stabile, die das Kind auch mit unkonventionellen Mitteln nicht kaputt bekommt.
Die Wahl fiel schnell auf die TrailPro von Therm-A-Rest. Für mich alleine hätte wohl auch eine NeoAir gereicht. Mit der alten NeoAir habe ich bis jetzt eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Nur kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die NeoAir dauerhaftes Hüpfen der Kinder auf Waldboden oder Fels lange mitmachen würde.

Bei der TrailPro mache ich mir da weniger Sorgen. Ich habe ja auch die ProLite schon seit 6 Jahren regelmäßig im Sommereinsatz, welche in etwa die selbe Aussenhaut hat wie die TrailPro. Da die ProLite jedoch nur halb so dick ist wie die TrailPro oder die Neoair, war der Gewinner also die TrailPro wegen ihrer besseren Strapazierfähigkeit und des besseren Liegekomforts. Seitdem ich die NeoAir das erste Mal benutzt habe, reichen mir die 2,5cm Dicke bei meiner alten ProLite auf längeren Touren nicht mehr aus. Auf großen Reisen sind eine Dicke von 5cm bei meiner Isomatte seitdem Pflicht. Ohne eine erholsame Nacht macht die schönste Tour nur halb soviel Spass.
Auf dem nächsten Foto sieht man die Matten noch einmal in der Seitenansicht. Die dünnste Matte ist die rote ProLite. Die gelbe NeoAir und grüne TrailPro sind jeweils 5cm dick.

Ohne Titel

Ein weiterer Vorteil der TrailPro gegenüber der NeoAir ist der Fakt, dass die Erstgenannte selbstaufblasend ist. Wenn ich alle Isomatten meiner Familie mit dem Mund aufpusten müsste, würde ich danach erst einmal eine Erholungspause einlegen müssen… =)

Wenn es auf Tour ohne Kind geht, wird jedoch die NeoAir auf Grund des Gewichts wohl auch in Zukunft meine erste Wahl sein. Die TrailPro ist zwar gewichtstechnisch den beiden anderen Matten unterlegen, punktet aber gewaltig mit Robustheit und Liegekomfort. Wenn schon denn schon hab ich mir da gedacht und habe mir gleich noch die Variante in „large“ angeschafft. 1120g, dafür aber satte 63cm x 196cm Fläche. Mein Rücken wird es mir danken…  =)

Zurück in die Zukunft

In der nächsten Zeit wird es auf meinem Blog wieder mehr analoge Fotos zu sehen geben. So bin ich auf meinen Touren auch nicht mehr so sehr auf Akkulaufzeiten und Batterien angewiesen, da einige meiner Kameras rein mechanischer Natur sind. Der Prozess und die Möglichkeiten der analogen Fotografie sind für mich auch weitaus spannender im Moment.

Das Design meiner Seite habe ich auch gleich noch ein wenig verändert, damit ich meine Fotos in Zukunft auch ein bisschen größer auf Euch einprasseln lassen kann. Nach fast 5 Jahren mit dem alten Design war das auch mal an der Zeit.

Hier mal eine kleine Sammlung meiner analogen Fotos aus der letzten Zeit…

Karwendel

Ohne Titel

canon eos 1n, canon 40mm f2.8, kodak ektar 100

Ohne Titel

eos 1n, fujifilm 400, 40mm f2.8 pancake

pentax me, wallimex 14mm f2.8, kodak portra

Halb Boot, halb Wohnwagen

wohnwagenboot

Ich bin da mal auf eine neue sonderbare Outdoor-Erfindung gestossen die ich euch nicht vorenthalten möchte, diesmal aus Kiel: der schwimmende Wohnwagen. Die Idee klingt genial. Um den Rücktransport des „Bootes“ kann man sich nun problemlos selber kümmern. Man könnte auch Gebiete, welche nicht mit dem Boot befahrbar sind problemlos auf dem Landweg umfahren. Das Wohnwagenboot „Sealander“ hat auf jeden Fall eine Menge potential denke ich.

Den Artikel und mehr Fotos gibts auf Spiegel online:

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/sealander-weltneuheit-aus-kiel-ein-schwimmender-wohnwagen-a-1034451.html

Frühling im Harz

Mal wieder ein paar Frühlingsfotos aus dem Harz. Der Abschnitt des Hexenstieges durch das Bodetal war zwar noch nicht wieder freigegeben, doch bei dem schönen Wetter in den letzten Tagen konnten wir nicht wiederstehen diesen schönen Weg auch mal ohne Massen von Touristen zu erkunden.

 

Ohne Titel

 

eos 1n, fujifilm 400, 40mm f2.8 pancake

Ohne Titel

Hilleberg Keron 3 – der Familienpalast

hilleberg keron 3

Für die kommenden Urlaubsreisen mit dem Nachwuchs musste natürlich eine neue Behausung angeschafft werden. Die Wahl fiel auf das Keron 3 von Hilleberg. Anders als bei Solotouren, sollte beim Zeltkauf für den Familienurlaub natürlich in erster Linie auf Stabilität, Zuverlässigkeit und Platzangebot, statt auf das Gewicht geachtet werden. Das Gewicht spielt natürlich auch eine Rolle, da man das Zelt auch auf Wanderungen zu Fuß mitnehmen will, jedoch sind die anderen Eigenschaften (für mich) bei Reisen mit der Familie deutlich wichtiger. Das Keron bietet eine Menge Raum für zwei Personen und ein Kind. Auch für drei Erwachsene ist genügend Platz, und dank der zwei Apsiden auch ausreichend Stauraum für Equipment vorhanden. Der Stauraum und das Platzangebot waren auch die Punkte warum wir uns für das Keron 3, und nicht für das Nammatj 3 entschieden haben. Zu dritt benötigt man dann doch schon ein bisschen mehr Platz für das Gepäck und die Schuhe usw.

hilleberg keron 3

Alternativen zum Keron 3 gibt es kurioser Weise recht wenig wenn man 1,90m groß ist. Da fällt die Nammatj – Serie von Hilleberg wegen des schräg abfallenden Fußendes raus. Das Mutha- oder Papa Hubba von MSR hatte mir einen zu dünnen Boden. Zu fragil für die Benutzung mit Kind über einen längeren Zeitraum. Denn wenn man schon ein bisschen mehr Geld in die Hand nimmt, und sich eine mobile Familienbehausung kauft, sollte diese dann auch garantiert eine gewisse Zeit lang halten. Bei Exped gibt es das Orion extreme, und noch ein oder zwei andere vergleichbare Modelle, welche mir aber vom Raumgefühl nicht so gut gefallen haben. Alle anderen 3 Personenzelte sind nicht annähernd in die engere Auswahl gekommen (Vaude, Hellsport, Big Agnes). Entweder waren sehr schräg abfallende Seiten- oder Kopfwände oder zu dünnes Material bzw Gestänge das Ausschlußkriterium. Der nutzbare Raum im Keron ist unschlagbar. An Kopf- und Fußende senkrecht statt schräg abfallende Wände sucht man bei anderen Herstellern vergeblich. Dadurch lässt sich überall im Zelt bequem sitzen, jeder Zentimeter ist nutzbar. Trotz der knapp 4 Kilo, welches das Keron auf die Waage bringt, ist es vergleichsweise ein relativ leichtes Zelt. Geteilt durch drei Personen, welche im Zelt Platz haben, kommt man pro Person auf 1,3 kg. Trotzdem ist es unglaublich stabil. Die Abspannpunkte sind sehr gut durchdacht und sehr gut verarbeitet. Was auch nicht besonders verwunderlich ist, denn das Keron wird seit 1981 von Hilleberg gebaut. Eine lange Zeit also, um die Hilleberg Ur-Hütte zu perfektionieren. Durch neue Materialien, wie etwa dem 10mm Featherlite Alugestänge, konnte auch das Gesamtgewicht ein bisschen gedrückt werden, ohne bei der Stabilität Kompromisse eingehen zu müssen. Richtig abgespannt hält das Keron einiges aus. Ich habe das Zelt diese Woche einmal im Garten bei ordentlich Wind aufgebaut, um zu sehen, wie ich es auf Tour am schnellsten aufstellen kann. Das Zelt hat trotz heftiger Böhen kaum gewackelt..NICHTS. Im Zeltinneren hat man kaum wahrgenommen, dass draussen ein Unwetter tobt. Völlig anders als mein Solozelt. Das musste ich schon öfter mal abbauen und in einer Hütte oder einem Unterstand Zuflucht suchen, weil der Wind mein Tipizelt fast zerlegt hat. Für mich alleine ist das kein Problem. Einen Unterschlupf für eine Person findet man hier in Mitteleuropa so ziemlich überall ohne Probleme im näheren Umkreis. Schlafen kann man zur Not auch noch am nächsten Tag wenn sich das Wetter beruhigt hat. Mit einem Kind im Gepäck mitten in der Nacht wäre das schon problematischer. Da schlafe ich lieber in einem Zelt auf das ich mich in jeder Situation verlassen kann. Die Gestängekanäle sind beim Keron zusätzlich etwas weiter geschnitten, damit man bei heftigen Wind noch ein zweites Gestänge einsetzen kann, um nochmals die Stabilität zu erhöhen. Untitled Hier sieht man die Größe des Inneszeltes nochmal recht deutlich. Meine Freundin ist ca. 1,75m gross und hat beim Liegen im Fussbereich noch reichlich Platz wenn sie sich ausstreckt. Der Freiraum zwischen Innen- und Aussenzelt ist auf dem Foto auch recht gut erkennbar. Wie anfangs schon geschrieben, wird das Zelt hauptsächlich als Familienzelt bei Fahrrad- und Kanutouren genutzt werden. Dort fällt das Gewicht auch nicht so auf. Für längere Touren mit zwei Personen in abgelegene Gegenden in Nord- und Osteuropa wird es in Zukunft auch öfter zum Einsatz kommen. Denn bei solchen Touren kann man sich auf nichts einstellen und sollte, was die Zeltwahl angeht, lieber auf Nummer sicher gehen. Für kleinere Solotouren in Mitteleuropa, wo es im Notfall immer genügend Hütten oder Unterstände in unmittelbarer Umgebung gibt, wird mich aber weiterhin das MLD Doumid begleiten. Das Raum-/Gewichtsverhältnis dieses Zeltes ist einfach unschlagbar für eine Person. Bei solchen Touren achte ich dann nicht so viel auf den Komfort, und bin auch nur für mich selbst verantwortlich.

keron 3

Ich hab eine Neue!

Sie ist leichter und kleiner als die alte! Untitled
Sie wiegt 244 Gramm mit Batterie und SD Karte, ist kleiner als eine Packung Papiertaschentücher und hat einen APSC Sensor an Bord. Es geht natürlich um meine neue Kamera. Endlich wurde eine WIRKLICH kompakte Kamera mal mit einem großen Sensor ausgestattet! Ricoh hat in analogen Zeiten schon viel Applaus für die GR Serie von Profifotografen erhalten.

Nun endlich gibts den Klassiker auch als ernstzunehmende digitale Variante. Vier digitale Modelle hat Ricoh schon auf den Markt gebracht, doch alle mit viel zu kleinem Sensor. Die Bildqualität der fünften digitalen GR hat mich dann schliesslich überzeugt.
Ein fest verbautes 28mm Weitwinkelobjektiv mit einer Offenblende von f2.8 ist das Markenzeichen der GR Serie. Wer keine Lust mehr hat seine schwere DSRL Ausrüstung mit auf Tour zu nehmen, und trotzdem auf eine top Bildqualität nicht verzichten möchte, sollte sich die kleine schwarze von Ricoh mal angucken. Für Landschaftsaufnahmen ist das 28mm Weitwinkelobjektiv wie geschaffen. Superscharf bis in die Ecken, sogar bei Offenblende. Und falls man doch mal ein Porträt schiessen will, kann man in der Kamera einen 35mm oder 47mm Crop einstellen. Einziges Manko: der Autofokus ist ein wenig langsam, aber mit einem Weitwinkel macht man sowieso keine Sportfotografie. Allerdings kann man den Fokuspunkt voreinstellen. Snap Fokus nennt sich das bei Ricoh. Die Kamera löst dann sofort und ohne zu fokussieren aus.

Auch positiv finde ich, dass man 300 Sekunden lang belichten kann, dagegen bei fast allen anderen Kameras nur 30 Sekunden, Für eine längere Belichtungszeit muss man oft Zusatzequipment kaufen. Bei Ricoh nicht. 300 Sekunden dürfte für die meissten Anwender mehr als ausreichen. Zusätzlich hat die Kamera einen ND Filter gleich mit eingebaut. So sind auch bei Tageslicht längere Verschlusszeiten möglich. Einen Sucher hat die Kamera von Hause aus zwar nicht mit an Bord, aber man kann sich einen optischen 28mm – Sucher oben auf den Blitzschuh stecken. Passt wunderbar und spart Strom, da man das Display ausschalten kann!

Wer sich einen Eindruck von der Bildqualität machen möchte, kann mal einen Blick in die Flickr Gruppe werfen. Es lohnt sich!

Neues aus Dänemark, Japan, Schweden

norway, dovre fjell

Hallo 2015!!! Dieses Jahr ist mal wieder ein bisschen mehr Zeit für´s Reisen eingeplant. Wohin es mich verschlagen wird, verrate ich aber noch nicht. Ein paar interessante Reviews wird es auf jeden Fall auch geben. Auf dem Zettel steht zum Beispiel das Christiania H-Box Bike, welches die lange Reise von Kopenhagen zu mir demnächst antreten wird. Da ich nun mit meinem Nachwuchs auch ein paar Touren in diesem Jahr machen möchte, wurde im Ausrüstungsschrank ausserdem Platz für ein schwedisches 3 Personenzelt gemacht. In den nächsten Tagen wird es auch mal wieder einen Bericht zu einer kompakten Reisekamera geben: der RICOH GR (v) aus Japan. Eine vergleichsweise winzige Kompaktkamera mit einem Sensor in der Größe einer Hightech Spiegelreflexkamera wie etwa der Canon eos 7d! Mehr dazu aber im Laufe der Woche. Für die langen, dunklen und kalten Abende kann ich Euch noch ein Video über den Pacific Crest Trail empfehlen… Viel Spass und bis bald!